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Umweltgruppe vor Ort: im Pflegeheim

Die Umweltgruppe wollte sich einen Einblick in die aktuelle Situation des Altenpflegeheims St. Franziskus und das „Betreute Wohnen“ in Markdorf verschaffen. Zita Koch, die Geschäftsführerin des Spitalfonds, und Heike Knorr, die Leiterin des Pflegeheims, empfingen die Besucherinnen und Besucher. Für manche Besucher war es neu, dass die einzelnen Wohnungen des Betreuten Wohnens weitgehend privaten Eigentümern gehören. Nur wenige sind in städtischem Besitz. Der Spitalfonds organisiert die Vermietung und die Hilfen und Betreuungsleistungen rund um die Wohnanlage. Der Bedarf ist groß. „Die Warteliste ist so lang, dass Interessenten oft abgewiesen werden müssen“, sagte Frau Koch,“ bei der Vergabe haben Markdorfer Bewohner Vorrang.“ 

Wie hoch sind die Kosten im Pflegeheim? Wie wird der Pflegesatz ermittelt? Viele Frage wurden gestellt, vor allem zu Kostenaspekten. Wenn man die Kosten, mit denen von ähnlich strukturierten Einrichtungen vergleicht, dann „liegt der Pflegesatz in Markdorf im oberen Drittel“, wie Frau Knorr sagte. Derzeit gibt es 40 Pflegeplätze. Ziel ist es, den Pflegebereich so umzubauen und zu erweitern, dass 45 Einzelzimmer zur Verfügung stehen. Erwartet wird, dass dadurch die Lage günstiger wird. Hierfür werden die bestehenden Plätze zuerst auf 34 reduziert. Der Umbau von städtischen Wohnungen im Obergeschoss, die bisher für das Betreute Wohnen zur Verfügung standen, soll die zusätzlichen Pflegeplätze ermöglichen. Die Aufenthaltsbereiche sollen etwas größer werden. Auch hier ist die Warteliste lang, es besteht weiterhin sehr großer Bedarf an Pflegeplätzen. Die Rolle der Stadt wird im Bereich der Altenhilfe sehr positiv gesehen: „Die Stadt unterstützt sehr großzügig“, sagte Frau Koch. Beide Frauen waren zuversichtlich, dass auch in Zukunft qualifizierte Pflegefachkräfte gewonnen werden können, ohne auf Fremdkräfte zurückgreifen zu müssen. Da durch den Umbau Wohnraum für das Betreute Wohnen verloren geht, versicherte Joachim Mutschler zum Abschluss: „Wir nehmen mit, dass die Stadt sich um neue Angebote für das Betreute Wohnen kümmern muss.“ 



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