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Dreikönigswanderung der Umweltgruppe

Die Umweltgruppe Markdorf startete das politische Jahr mit einer gut besuchten Dreikönigswanderung vom Marktplatz aus. Herr Geiger, der Rektor der Grundschule, begrüßte die Gruppe an der ersten Station. Er hatte sich dankenswerterweise Zeit genommen zu einer Führung durch die neue Turnhalle und das Schulhaus, in dem aktuell noch Umbauarbeiten stattfinden. Zusammen mit dem Konrektor, Timo Metzger, erläuterte er den aktuellen Stand der Sanierungsarbeiten. Im Altbau konnten die im Dachgeschoss sanierten Räume besichtigt werden, die im Lehrbetrieb schon genutzt werden. Ein helles Lesezimmer mit viel Tageslicht und einem schönen Ausblick nach Osten und Süden lädt zum Verweilen und Schmökern ein. Am Stand des Baufortschritts insgesamt wurde deutlich, dass die Schule weiterhin viel Geduld wird aufbringen müssen. Die Arbeiten werden wohl noch bis zum Ende des Jahres andauern und den regulären Schulbetrieb einschränken. Die neue Sporthalle ist fertiggestellt und verbessert die Sportsituation für die Schülerinnen und Schüler enorm. Auch die beiden neuen Funktionsräume für Musik und Werken entlasten die angespannte Raumsituation der Schule. Bei der Begehung wurden beide Räume als räumlich sehr beengt wahrgenommen. Für Material und Geräte für den Werkunterricht und eine Schülerschaft in Klassenstärke hätte man sich gerne mehr Platz gewünscht. Im Außenbereich wurde der mit großem Engagement neu angelegte Schulgarten sehr positiv aufgenommen. Alle Fragen aus dem Teilnehmerkreis wurden von der Schulleitung gerne beantwortet. Die Gruppe verabschiedete sich mit dem Gefühl, dass für die Markdorfer Grundschullandschaft mit einem dritten Standort in Zukunft eine attraktive und wirklich zukunftsfähige Lösung entstehen kann.  

Weiter ging es zum Stadtpark mit dem Weiher und dem Bolzplatz, für den es einige Verbesserungsvorschläge gab: Ballfangnetze hinter den Toren, Ausbessern der gefahrträchtigen Unebenheiten, Sitzbänke am Rand zwischen den Bäumen. Gewundert hat sich die Gruppe über das Nutzungsverbot zwischen 12:00 und 14:00 Uhr sowie an Sonn- und Feiertagen. Dieses Verbot sollte aufgehoben werden. Alle sind sich einig, dass der Bolzplatz einen hohen Stellenwert bei Kindern und Jugendlichen hat und der gesamte Park eine wichtige Rolle für das Mikroklima in der Stadt spielt. Bei der weiteren Ausgestaltung muss darauf geachtet werden, dass diese Aspekte und die Verbesserung der Aufenthaltsqualität genügend Beachtung finden. 

Bei einer kurzen Pause mit Punsch und Gebäck konnten sich die Teilnehmer stärken und zu den bisherigen und weiteren Stationen austauschen. Weiter führte der Weg zur neuen Bushaltestelle unterhalb des Latscheplatzes. Dort wurden vor kurzem die Parkplätze in eine Busbucht für die Linie 11 umgewandelt. Die Haltestelle „Untertor“ wird stündlich angefahren. Die Linie führt die Bussenstraße hoch und über die Kreuzgasse und Hauptstraße zurück zum Bahnhof.  

In der Hauptstraße gab es Gelegenheit zum Austausch über die Sitzgelegenheiten, die seit einigen Monaten installiert sind. Weiterhin gewünscht wird in der Hauptstraße mehr Raum und mehr Sicherheit für die Leute, die hier nicht mit dem Auto unterwegs sind. 

Letztes Wanderziel war der Bildbach im Westen der Stadt, wo er in der Nachbarschaft des Bauhofes noch frei fließt. Allerdings fließt das Wasser in einer schmalen Betonrinne. Hier wurde darüber diskutiert, wie dem Bach mehr natürliche Geltung verschafft werden könnte.  

Im Wirtshaus am Gehrenberg konnte der politische Start ins neue Jahr gemeinsam ausklingen, in dem für die Gruppe zwei Höhepunkte anstehen: die Neuwahl des Gemeinderats und die Feier des 40 – jährigen Bestehens der Umweltgruppe. 



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